Ho_oponopono, Heilung

HO’OPONOPONO

… kommt aus dem Hawaianischen und setzt sich aus HO’O ‚etwas tun’ und PONO ‚ausgleichen, im EinKlang sein’ zusammen: EinKlang zu bewirken und alles in (die) Ordnung zu bringen. (In Maori, das ebenfalls zur polynesischen SprachFamilie gehört, bedeutet ‚pono’ ‚wahr’, ‚Fülle und ‚bewirken, vollenden’.)

Übe vor Sonnenuntergang VerGebung

In hawaiianischen Familien war und ist es heiliger Brauch, allabendlich im Kreis zusammen zu kommen, die GeSchehnisse des Tages zu fühlen, das eigene Herz zu prüfen und etwaige UnStimmigkeiten aus der Kraft der Liebe wieder in (die) Ordnung zu bringen. Dies heilt alle BeZiehungen und bringt EinKlang in die GemeinSchaft. Auch Leib und Seele entspannen sich und werden dadurch geheilt..

’Wir machen uns alle ganz leer und bitten um VerGebung, bevor die Sonne untergeht. Es ist nicht gut mit bekümmertem Geist oder einem bekümmerten Herzen schlafen zu gehen. In unserer Familie haben wir es jeden Tag gemacht – es war schön und jeder Kummer war vorüber. Jeden Tag bittest du um VerZeihung. Du fühlst dich gut, weil du offen bist… So öffnen sich deine BlutGeFäße, deine Muskeln lockern sich, du entspannst dich. Gräme dich nicht. Ich gräme mich nie.“ (Margaret Machado)

VerSpannungen jeglicher Art verhindern den freien Fluss der Kraft.
UrSachen dafür sind Zorn oder Wut, die oft aus alten Wunden herrühren oder Angst, dass UnRecht geschehen könnte.
Mit Wahrhaftigkeit, Liebe und HinGabe lassen sich diese VerSpannungen auflösen, indem in Liebe und Wahrhaftigkeit um VerGebung gebeten wird.

Im alten Hawaii kamen die Menschen im Kreis zusammen.
Zuerst wurde gemeinsam getönt und gesungen, um alle aufeinander einzustimmen.
Während des heiligen Brauches wurde die vorliegende Wunde selbst nicht benannt. Da alles mit allem verbunden war, wusste auch das ganze All in irgendeiner Weise davon. Und da niemand wissen konnte, was diesbezüglich noch alles von BeDeutung war, wurde um Heilung durch eine allgemeine Bitte um VerGebung gebeten:
‚Höchste Kraft,
Wenn ich, meine VorFahren oder meine AnGeHörigen
andere Wesen jemals in Gedanken, Worten oder Taten verletzt haben, dann bitte ich hiermit um VerGebung.
Löse alle schmerzlichen GeFühlen, UrInnerungen und Blockaden. Wandle alles in frei fließende Kraft, die in der heiligen Ordnung schwingt. So ist es und so soll es sein, heute und für immer.
Amama.’

Das AnLiegen von Ho’oPonoPono:

1. sich mit der heiligen Kraft in diesem Augenblick bewusst zu verbinden
2. die heilige Kraft zu bitten, alle Gedanken, Worte und Handlungen zu reinigen
3. wahrhaftig zu sein, und
4. zu vertrauen, dass die gesehnte HeilKraft in uns selbst liegt.

VerGebung ist die erste HeilKraft. Bevor wir uns selbst heilen können brauchen wir VerGebung. Wir brauchen GleichGeWicht.
Geist , GeFühle (Herz) und Leib müssen im EinKlang sein, damit die eigene EinzigArtigkeit gelebt werden kann.

In Hawaii nutzte der 70jährige Dr. Ihaleakala Hew Len die HeilKraft von Ho’oPonoPono um eine ganze AbTeilung geisteskranker GeWaltTäter zu heilen – ohne sie auch nur ein einziges Mal zu sehen. Er las ihre Akten und sagte in Gedanken einfach immer wieder: ‚Es tut mir leid.‘ und ‚Ich liebe dich.‘ Während dessen heilte er die mit diesem Leid verbundenen Teile sich selbst. Während er sich selbst verbesserte, besserte sich der ZuStand der Kranken und die Heilung begann. Nach einigen Monaten konnte Kranken, die sonst eingeschlossen sein mussten, gestattet werden, sich frei zu bewegen. Bei anderen, die unter starken Medikamenten gestanden hatten, konnten diese abgesetzt werden. Und jene, bei denen keinerlei AusSicht auf EntLassung bestand, konnten entlassen werden. Heute ist die Station geschlossen.

Ho’oPonoPono beruht auf dem uralten Wissen, dass alles miteinander verbunden ist. Alles ist in allem enthalten und alles ist eins. Also ist auch in jeder/m alles enthalten.
Wir können die Welt heilen, indem wir uns selbst heilen. Die HeilKraft durch VerGebung und Liebe umfasst vier Schritte:

1. die Wunden (in sich) bezeugen und zu bereuen ‚Es tut mir leid. Ich bitte um VerGebung.’’
2. die Wunden (in sich) durch Liebe zu heilen und zu verzeihen ‚Ich liebe mich/ich liebe dich, ich verzeihe mir/ ich verzeihe dir.’
3. die Wunden (in sich) der höchsten Kraft zur Heilung zu übergeben
4. auf Heilung zu vertrauen und sie zu bezeugen

Volle VerAntWortung bedeutet, dass alles, was im eigenen Leben ist – einfach weil es da ist – auch die eigene VerAntWortung ist. In diesem Sinn ist die gesamte Welt in die eigene VerAntWortung eingeschlossen. Die heilige Kraft, die jedes Wesen geboren und genährt hat, vermag alles auch zu heilen und zu wandeln. Diese heilige Kraft ist auch in uns selbst. Wir sind die Gesamtheit der Weisheit all unserer Leben.
Wenn wir in AnSpannung oder Angst geraten, so ist dies meist durch vergangene GeSchehnisse ausgelöst. Das UnBeWusste verbindet GeSchehnisse der GegenWart mit denen der VerGangenheit, um die vorhandenen EinSichten zu nutzen, wodurch aber auch damit verbundene unaufgelöste GeFühle wieder an die OberFläche kommen.
Es sind diese GeFühle, die uns jetzt beeinträchtigen. Wenn wir das BeWusstSein entwickeln in jedem AugenBlick unseres Lebens im beständigen AusTausch mit der heiligen Kraft zu sein, dann können wir lernen, durch die Kraft der liebenden VerGebung unsere Gedanken, Worte und Taten beständig zu reinigen. Wir werden frei aus der höchsten Kraft des AugenBlicks zu handeln. Jeder AugenBlick der gesamten Schöpfung ist als GeistForm gespeichert und bewahrt und mit dem UnBeWussten in allen Wesen verbunden. Die wesentlichste AufGabe für jeden Menschen ist es die eigene Wahrheit zum Wohle des Ganzen zu leben.

Quelle: http://www.kraft-der-kreise.de

Ho_oponopono